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Triggerpunktmassage

"Trigger" kommt aus dem Englischen und heißt Auslöser. Andere Bezeichnungen sind auch Myogelosen oder Myofasciales Schmerzsyndrom.

 

Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, also Knötchen im Muskelstrang, die meist nur einen Durchmesser von ca. 1 mm aufweisen, aber unter Umständen auch beachtliche Größen wie die einer Walnuss erreichen können. Der Mensch besteht zu 40-60% seines Körpergewichtes aus Muskeln. Wir sind sozusagen von Muskeln und deren Faszien eingehüllt, teilweise 3-4 Schichten übereinander. Jeder unserer 630 Muskeln kann Triggerpunkte ausbilden. Charakteristische Schmerzausstrahlung:

 

Typischerweise schmerzen Triggerpunkte nicht nur an der Stelle, an der sie sitzen, sondern oft an weit entfernten Gebieten. Außerdem übertragen Triggerpunkte Schmerzen in tiefe Gewebeschichten wie Sehnen und Gelenke. Sie führen zu einer schmerzhaften Einschränkung der Dehnbarkeit des betroffenen Muskels.

 

Symptome: Schmerzen unterschiedlichster Art, Beweglichkeitseinschränkungen, Steifheit, Schwäche, Taubheit, Brennen, Kribbeln, Kompression von Nerven und Blutgefäßen.

 

Ursachen: Sie entstehen durch jede Form von Überbelastung in Arbeit, Sport und Freizeit. Verletzungen wie Knochenbrüche, Zerrungen, Operationen, Narben, Überbelastung durch Sport oder einseitige Bewegungen , Statikprobleme wie chronische Fehlhaltungen ,Psychische Belastung wie Stress und Ärger, Übersäuerung durch Fehlernährung oder Medikamente, Bewegungsmangel.

 

Durch die Triggerpunkte wird der Durchblutungsmangel des Muskels verstärkt und der Muskel verkürzt sich. Dadurch entsteht eine Überbelastung der Gelenke und Sehnen, die zu Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerz führt. Durch den Schmerz wird oft eine Schonhaltung eingenommen, die aber die Fehlhaltung verstärkt und noch mehr in den Schmerz führt. Schließlich kann es durch die Triggerpunkte zu degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen der Gelenke kommen.

 

Triggerpunkttherapie

Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Durch manuelle Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.